Zweite Chance, großes Glück – Malones (Um-)Weg in sein Für-immer-Zuhause

BILDBESCHREIBUNG FÜR MENSCHEN MIT SEHBEHINDERUNG (SCREENREADER)
ggf. BILDUNTERSCHRIFT

Malones Reise begann im spanischen Tierheim – von einer kleinen Käfigbox aus, in der er einige Zeit lang leben musste, ging es für ihn schon bald auf nach Deutschland auf seine Pflegestelle. Dort angekommen, sah es zunächst ganz gut aus für ihn. Er hatte schon bald die Möglichkeit, von dort aus zusammen mit einer weiteren Katze in ein neues Zuhause zu ziehen.

Er und seine Begleiterin zogen in einen Haushalt mit einer bereits vorhandenen Katze 😸. und einem kleinen Hund 🐶. An und für sich war das alles kein Problem für ihn. Allerdings ist Malone ein kleines Powerpaket – er möchte rumtoben, spielen und bespaßt werden. Ein typischer, junger Kater – ein kleiner Raufbold eben.

Für die beiden vorhandenen Katzendamen sowie für die kleine Hündin war er - wie sich mit der Zeit herausstellte – dann aber doch zu wild und ungestühm. Mit der Zeit entwickelte sich bei Malone dadurch eine solche Unzufriedenheit, dass er immer wieder anfing, eine der Katzen, sowie die Hündin und sogar die Katzenmama massiv anzugreifen und sich selbst zu beißen :-(

Irgendwann war klar, so geht es nicht mehr weiter. Weder für Malone noch für die anderen war so ein entspanntes Zusammenleben möglich.

Kurze Zeit zuvor zog ein ebefalls junger und tollkühner Kater von der selben Pflegstelle zu mir und meinen bereits vorhandenen beiden Katzen ein. Seine Geschichte könnt Ihr hier übrigens ebenfalls nachlesen 😊➡️ Willys Home-Story

Darauf hin kam man auf die Idee, dass Malone vielleicht genau hierhin passen könnte – mit einem Kumpel im ähnlichnen Alter und ähnlicher Energie. Kurze Zeit später wagte man also (trotz allem: schweren Herzens in seinem alten Zuhause) seinen erneuten Umzug...

Und was soll ich sagen: Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase stellte sich heraus, dass Malone genau so ein Kumpel gefehlt hat. Nicht nur, dass sich die beiden bereits aus der gemeisamen Zeit bei der Pflegestelle kannten. Beide haben auch das gleiche Verständnis davon was es heißt, mal richtig ordentlich rumzutoben – wie junge Kater einfach manchmal sind.

Seit Malones Zeit hier bei mir hat er weder die andern Katzen, noch mich angegriffen. Auch das sich selber beißen hat aufgehört. Und wenn sein bester Kumpel und die anderen einmal doch keine Lust haben zum spielen, dann springe ich natürlich gerne ein :-)

Wenn Malone ausgepowert ist, bekommt er vom Kuscheln und Bauchkraulen gar nicht mehr genug. 😻

Daran sieht man sehr deutlich, wie sehr sich ein zunächst aggressiver Kater doch in ein schnurrendes Kuschelkätzchen verwandeln kann, wenn man seine Bedürfnisse erkennt, versteht und darauf eingeht.

Danke, dass ich Malone eine 2. Chance auf sein persönliches Happy End geben durfte! 💕

 

Zurück