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Wir benötigen dringend Pflegestellen

Für die Tiere aus dem Ausland ist eine Pflegestelle überlebenswichtig

Wenn die Tiere aus dem Ausland kommen, ist eine Pflegestelle lebendsrettend. Im Ausland haben die Tiere meist keine Lobby. Es gibt Tötungsstationen und Tötungsaktionen und die Tierheim in Polen oder Spanien sind völlig überfüllt. Oft gibt es Beißereien und auch diese enden teils tödlich. Pflegestelle zu sein bedeutet: das Tier mit einer teils schrecklicher Vergangenheit zu versorgen und dem Hund oder der Katze vorübergehend ein Zuhause zu bieten.

 

Manche Tiere brauchen etwas Zeit und Geduld, um wieder Vertrauen zu fassen. Die Meisten erholen sich jedoch sehr schnell. Als Pflegestelle hat man die Aufgabe dem Tier, das aus dem Ausland kommt, die neue Welt zu zeigen, es auf das neue Leben vorzubereiten und Vertrauen zu schaffen.

 

Es wird viel Zuwendung und Aufmerksamkeit dafür nötig sein: Der neue Hund beispielsweise muss erst einmal das deutsche 1x1 lernen. Es könnte sein, daß er anfangs nicht stubenrein ist oder mal etwas kaputt macht. Er weiß noch nicht, daß das nicht erwünscht ist. Es kann aber auch sein, daß der neue Pflegehund vom ersten Tag an sich verhält, als wäre er schon immer dagewesen.

 

Die Tiere haben in der Vergangenheit nicht viel Gutes erlebt und dürfen jetzt endlich „Hund sein“. Dafür muß „Mensch“ etwas Geduld haben und dem Hund auch die Grenzen

zeigen, was er darf und was nicht und daß der Pflegehund auch Regeln zu befolgen hat. Die meisten Hunde nehmen das schnell an, den der neue Pflegehund wird froh sein, wenn er klare Ansagen bekommt, wie er sich verhalten soll. Dieser Rahmen, in dem der Hund sich dann bewegen kann, gibt ihm Sicherheit.

Oft kennen die Tiere aus dem Ausland keine persönliche Ansprache, reagieren unter Umständen nicht einmal auf ein Pfeifen oder Schnalzen, weil sie sich einfach nicht angesprochen fühlen. Der Hund muß lernen, was wir von ihm möchten und er wird es mit Freude annehmen, denn er möchte gefallen und ist dankbar für jede Aufmerksamkeit.

Die Tierarztkosten für den Pflegehund werden natürlich übernommen, auch Leine und Halsband oder Napf wird bei Bedarf gestellt, wir freuen uns, wenn die Pflegefamilie das Futter übernimmt. Versichert sind die Hunde gegenüber Dritte, Pflegehunde müssen an der Leine bleiben.

Wenn Du Tiere magst, Zeit und etwas Geduld hast, Dir aber selbst keinen Hund oder Katze anschaffen möchtest, oder bereits ein Tier hast und ein zweites zur Gesellschaft vorübergehend aufnehmen möchtest - oder einfach nur was Gutes tun willst, dann denk doch mal darüber nach, ob Du nicht Pflegestelle werden möchtest. Wir beraten Dich gerne!!!!