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Projekt Puschek - Hunde aus Polen 

Puschek ist in Polen ein sehr oft vorkommender Hundename, in etwa so, wie Wuschel hier. Und genau so haben wir unser neues Vorhaben genannt und zwar anstelle von dem nur schwer aussprechbaren Namen einer polnischen Ortschaft, wo das Tierheim beheimatet ist und welches wir im Rahmen unseres Polenprojektes unterstützen.
Das Tierheim

In einer abgeschiedenen Gegend ganz am Waldrand liegt das Tierheim, angegliedert an das Dorf Krzesimów. Die Anlage ist für maximal 200 Hunde ausgelegt, aber derzeit mit fast 600 Tieren völlig überbelegt.

Projektstart

 

Der Tierschutzverein Neuss ist seit Jahren in Polen aktiv, dadurch wurden viele​ Kontakte, auch Freundschaften mit polnischen Tierschützern geschlossen. Und auf diesem Wege wurden wir  im Herbst 2012 auf das Tierheim in Krzesimów aufmerksam gemacht. Nachdem wir einen Kontakt zum Tierheim aufgebaut hatten, konnten wir als einen ersten Schritt eine groß angelegte Entwurmungsaktion starten - vom TSV finanziert (Medikamente) und durch zwei befreundeten, polnischen Tierärztinnen ehrenamtlich über mehrere Wochenenden durchgeführt. Das Ergebnis - alle Hunde im Tierheim wurden entwurmt!!


Im Sommer 2014 haben wir das Tierheim zum zweiten Mal persönlich besucht, mit dem Ziel die aktuelle Situation beurteilen zu können und bei Bedarf die bisherige Unterstützung in eine enge und umfangreiche Zusammenarbeit auszubauen. Erfreulicherweise ist die Tierheimleitung uns gegenüber sehr offen - nicht zuletzt dank unseren bisherigen Aktivitäten - und nimmt unsere Unterstützung an.

Damit sind die ersten Voraussetzungen geschaffen, die schwierige Situation der Hunde vor Ort zu verbessern:

  • auf engstem Raum, in massiv überbelegten Zwingern, leben dort um die 600 Hunde,

  • zu den Jungtieren, die im Tierheim zur Welt kommen werden zusätzlich immer wieder Welpen von außen gebracht, für die es keine gerechte Unterbringung gibt,

  • die alten und kranken Tiere kommen dort nicht zur Ruhe, weil sie nicht ausreichend isoliert werden können,

  • Schutz vor Sonne oder Kälte ist nur unzureichend vorhanden,

  • es fehlt an grundlegendster Ausstattung wie Körbe, Decken oder Halsbänder; mangels Futternäpfen wird das Futter zum Teil auf dem Boden verteilt, wodurch die Hunde sich immer wieder schnell mit Würmern und Krankheiten infizieren,

  • die Kastration der Hunde vor Ort ist in momentanen Zustand unmöglich aber auch Kastrationen bei den lokalen Tierärzten sind wegen der Entfernung zum Tierheim sehr erschwert.

  • die Tiere können zwar derzeit alle noch „sehr gut" gefüttert werden, allerdings zum größten Teil mit Lebensmittelabfällen aus den umliegenden Läden und Metzgereien, was in Verbindung mit angelnder Bewegung zu gesundheitlichen Gelenkproblemen durch Übergewicht führt,

  • durch die abgeschiedene Lage des Tierheimes sind Vermittlungen und Öffentlichkeits­arbeit schwierig, außerdem finden sich dort so gut wie keine ehrenamtlichen, motivierten Helfer,

  • die Hunde werden praktisch nur durch die Tierheimleiterin betreut. Das übrige TH-Personal, welches man leider nicht als Tierpfleger bezeichnen kann, wechselt stets,

  • obwohl das Tierheim mit den umliegenden Gemeinden zusammenarbeitet und die herrenlosen Tiere von da aufnimmt, findet es dafür in der Nachbarschaft keine Zustimmung, geschweige die Anerkennung.

Es gibt keine schnelle Lösung um die Situation in Krzesimow zu verändern. Zusammen mit der Tierheimleitung und zwei engagierten Tierärztinnen arbeiten wir an unserem Ziel, nachhaltigen und umfassenden Tierschutz vor Ort zu leisten.  Als ersten Schritt organisieren wir einen Transport mit dem Dringendsten: Futternäpfe aus Metall (von der TH-Leitung sehr gewünscht), Futter, Körbe, Decken für den Winter.  Wir werden auch vereinzelt Tiere, die gefährdet sind - weil schwach, klein oder gehandicapt - gezielt aus den Gruppen holen und durch Adoptionen zum besseren Hundeleben verhelfen.

Wir wollen weiterhin das TH bei der Anschaffung der Entwurmungs- bzw. Parasitenmitteln unterstützen. Darüber hinaus helfen wir mit unserem Know-how bei der Impfungsplanung, der Organisation und Durchführung von groß angelegten Kastrationsaktionen etc…
Berichte und Bilder von der Realisierung unseres Vorhabens stellen wir zeitnah auf unserer Internetseite: http://www.tsv-neuss.de ein. Dort haben Sie auch die Möglichkeit explizit für unser neues Vorhaben „Hilfe für Puschek" zu spenden.

Projektleiterin Dorota Hannak
dorota.hannak@tsv-neuss.de
+49 177 7469712