Weidetier-Projekt erhält viel Zuspruch

Das Weidetierprojekt, das sich immer leise im Hintergrund hielt, wurde 2019 durch eine große Spendenaktion der Spedition Barth und Co sehr bekannt. Das Projekt als Begegnungsstätte für Menschen - insbesondere Kinder - mit Schlachttieren jeder Art wurde erstmals bewusst in der Öffentlichkeit wahrgenommen - und erhält mittlerweile sehr viel Zuspruch.

2019 war ein Jahr der Extreme, sowohl in Puncto Wetter als auch Emotionen. Wir durften einige Neuzugänge begrüßen, wie den kleinen illegalen Einwanderer Sandra, dessen Mama Angel uns unverhofft am Sonntag vor Ostern das kleine Lamm schenkte. Nachdem es anfänglich große Probleme mit dem Euter gab und Angel mit der Flasche gefüttert werden musste, spielte es sich jedoch sehr schnell ein und Mama Angel machte einen vorbildlichen Job.

Im Juli gab es dann einen sehr speziellen Anruf bei unserem Verein und Andreas fuhr zu einer Tierrettung besonderer Art. Er holte ohne groß zu überlegen sofort zwei sogenannte Minipigkinder aus einer Hochhausetagenwohnung, in der ein junge Mann sie unter Alkoholeinfluss einquartiert hatte. Die winzigen Ferkel waren völlig durcheinander und benötigten vielen Wochen intensiver Pflege und Zuneigung, um diesen Alptraum zu verarbeiten.

Mittlerweile haben sie sich zu zwei stattlichen Schweineteenagern entwickelt, hören perfekt auf ihre Namen „Miss Marpel“ und „Curtis“. Sie fühlen sich außerordentlich wohl in ihrem eigenen Kindergarten und toben unter Aufsicht gerne über die Anlage.

Dann kamen die Autobahngänsekinder: Sugar die Kanadagans und Sammy der Warzenerpel. Wir mussten uns in diesem Jahr von Gans Bottercup, Ganter Ingo, Ziegenomi Flocke und unserer Schweineomi Frau Wutz verabschieden. Die einen ständigen Platz in unseren Herzen behalten werden.

Um unseren Tieren noch bessere Unterkünfte bieten zu können, wurden 2 weitere Ziegenhütten und ein großes Haus bestellt und mit einiger Verzögerung, rechtzeitig vor dem Winter geliefert und aufgebaut. Auch einen neues Weidezelt als Reserve konnten wir b