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Es gibt viel zu tun

Sonntag vor Ostern war es wieder soweit, wir sind mit einem kleinen Team für 6 Tage nach Rumänien geflogen. Wie hatten wieder viel vor! Doch lest selbst, hier unser Reisebericht.


Tag 1 Katzenhaus Colacu und Tierheim Sache Foundation


Heute haben wir viele wunderbare Hunde und Katzen besuchen dürfen, die alle noch ein liebevolles Zuhause suchen. Fast alle Tiere haben eine traurige Geschichte oder eine traumatische Vergangenheit: Katzen aus Hoarding Fällen, gezeichnet von schweren Erkrankungen, unsere restlichen „Hochhauskatzen", gelähmte Hunde, Unfallhunde, traumatisierte Tiere aus dem Public Shelter, medizinische Notfälle, Welpen, Jungtiere (Welpen aus der Vermittlung vom Vorjahr), die im vergangenen Jahr kein Zuhause gefunden haben, alte, kleine, große, mittelgroße Hunde…einfach ein bunter Mix.

Alle erfreuen sich über kurze Auszeiten im Freigehege, Dampf ablassen, bevor es zurück in den Zwinger geht.


Wir hoffen, für möglichst viele ein schönes Leben ermöglichen zu können.

Daher suchen wir immer tolle Pflegestellen/Endstellen  ein Zwinger darf kein lebenslanges Zuhause werden!!



Tag 2 Besuch bei Sache Fooundation und Har-Helping Animals of Romania


Heute waren wir viel unterwegs. Zuerst wieder bei den Katzen der Sache Foundation, eine Runde kuscheln. Anschließend die energiegeladenen Junghunde in den Freilauf gebracht, ein bisschen auspowern.


Am Mittag durften wir zum 1. mal das Shelter HAR-Helping Animals of Romania besuchen. 300 Hunde, was würde uns erwarten.

Wir waren angenehm überrascht, 300 Hunde in großen Zwingern mit Auslauf, regelmäßiger Freilauf während die Zwinger gereinigt werden.

Personal, dass die Hunde kennt und einschätzen kann, viel Liebe zum Hund ist dort zu spüren. Wir haben dort natürlich ein besonderes Augenmerk auf die Notfälle der Sache Foundation gelegt, die dort noch vom eigenen Zuhause träumen. Aber auch die anderen Hunde haben wir kennenlernen dürfen. Wir werden versuchen, ein bisschen zu helfen, sofern sich Pflegeplätze finden.


Anschließend waren wir wieder zurück bei der Sache Foundation und haben mit Nova, Issa und einem Welpen ein erstes Leinentraining durchgeführt. Alle waren zunächst minderbegeistert, aber es war dann doch so spannend, dass sie es genossen haben

Morgen haben wir wieder volles Programm, aber der anstehende Termin wird wahrscheinlich nicht so erbauend.



Tag 3 Public Shelter Mihailestie


Mehr als über 1.000 Hunde warten hier - teilweise lebenslang - auf die Chance, ein Zuhause zu finden. Etwa 40 Welpen, sehr lebendig, freundlich, voller Hoffnung auf ein Zuhause, der Glaube an die Welt ist noch ungebrochen. Wie lange noch?!

Jeden Tag werden es mehr Welpen, die Junghunde vom Herbst, die es nicht geschafft haben, eine Familie zu finden, sind inzwischen schon weniger zugänglich.

Und jeder Tag im Shelter zerbricht sie mehr. Bei dem erwachsenen Hunden gibt es auch noch einige Hunde, die uns fröhlich begrüßen, lechzend nach einer Minute streichelnder Hände. Heute konnten wir nur einen kleinen Teil der Hunde sehen, morgen kommen wir zurück.

Wir hoffen, vielen helfen zu können, die Hoffnung stirbt zum Schluss.



Tag 4 Public Shelter Teil 2 und das Militärgelände


Im November 2023 haben wir Euch um Spenden für die fast verhungerten Hunde auf einem Militärgelände in der Nähe von Bukarest gebeten. Dank Euch konnten wir die Hunde versorgen, zumindest für eine gewisse Zeit. Einige haben auch bereits ein neues Zuhause gefunden. Heute hatten wir das Gelände besucht. Die Soldaten vor Ort füttern die Hunde mit den Futterspenden. Allerdings wären sie auch froh, wenn die Hunde verschwinden würden, das kam ziemlich deutlich zur Sprache.


Leider laufen auch immer wieder neue Hunde auf das Gelände, unter anderem auch eine Hündin mit ca. 8 Welpen. Sie waren wie die Mama recht scheu und haben sich unter einem Container versteckt, wenn wir näher kamen.

Daher kennen wir keine genaue Zahl. Die Hunde sind in einem schlechten Zustand, voller Parasiten, was keinen interessiert. Wir werden weiter versuchen, neue Plätze zu finden für die nicht verwilderten Hunde, um die Anzahl weiter zu reduzieren.


Vorher waren wir im Public Shelter, wo wir gestern nur einen Teil der Hunde sehen durften, weil die Zeit zu knapp war. Viele Hunde sind trotz der schlimmen Umgebung noch freundlich, aber die Zahl der völlig verängstigten Tiere und auch der aggressiven Hunde ist unverändert hoch. Wir haben zwei Hunde reserviert, das ist nichts… Aber besser als keinen. Für den Rest müssen wir erst Informationen sammeln und nach und nach versuchen, Plätze zu finden.


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