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Tierisches Silvester: Was Feuerwerk mit unseren Tieren macht

08.12.2018

 

Alljährlich zum Jahreswechsel: Für einige Minuten des Staunens und der Freude wird der Himmel über uns mit bunten Lichterspielen explodierender Raketen erhellt, begleitet vom lauten Knallen unzähliger Böller. Was vielen Menschen Freude bereitet, ängstig viele Tiere.

 

 

Bundesweit werden viele Millionen Euro für Böller ausgegeben. Sehr viel Geld angesichts der kurzen Dauer und der Vergänglichkeit des Ereignisses. Doch wie geht es unseren tierischen Freunden und Weggefährten, während der Mensch sich der Freude an der Pyrotechnik hingibt?
 

Die meisten Haustiere, genauso aber auch Wild- und Weidetiere, reagieren stark verängstigt und suchen zitternd und wimmernd Schutz vor den unbekannten Geräuschen und Lichteffekten, deren Sinn und Zweck sie nicht verstehen können. Alleine schon aufgrund ihrer Lautstärke fügt die Knallerei den sensiblen Tierohren oft Schmerzen zu. Den treuesten Freund einem derartigen, möglicherweise traumatischen Ereignis auszusetzen, versuchen die meisten Hunde- oder Katzenbesitzer zu vermeiden. Sie sind bemüht, eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Schutzes für das Tier zu schaffen, verbringen die ersten Stunden des neuen Jahres unter Umständen sogar mit ihren Schützlingen im Keller, weil es nur dort einigermaßen ruhig ist. Wild- und Weidetiere haben vergleichbare Möglichkeiten nur in den seltensten Fällen, sind dem Feuerwerk meist schutzlos ausgesetzt.

 

 

In 1 Monat ist es soweit!!!! Bitte nehmt Rücksicht!

 

Gehen Sie mit Ihren vierbeinigen Freunden in den Tagen um den Jahreswechsel möglichst nur angeleint spazieren. Durch plötzliche Detonation von Feuerwerkskörpern reagieren Tiere oft panisch und mit Flucht. Das Risiko, dass sich das Tier erschreckt und voller Angst davonläuft, ohne dass es sich sofort wieder abrufen oder einfangen lässt, ist einfach zu groß.


 

Unweigerlich drängt sich die Frage auf, welche Alternative sich bietet, scheinen sich der Spaß am Feuerwerk und das Wohl der Tiere doch auf den ersten Blick auszuschließen. Eine Option wäre, das eigene Feuerwerk etwas kleiner ausfallen zu lassen. Das bedeutet weniger Knallerei und damit weniger Stress für sensible Tiere, aber kaum weniger Spaß für den Hobbypyrotechniker. Das gesparte Geld oder ein Teil davon ließe sich zudem spenden, um damit Gutes zu tun. Zum Beispiel im Tierschutz, um herrenlose, traumatisierte oder kranke Tiere mit Futter und medizinischer Hilfe zu versorgen. Oder dazu beizutragen, dass diese Tiere möglichst bald ein eigenes, schönes Zuhause finden. Die Tiere danken es auf ihre ganz eigene, sehr liebevolle Weise – mit treuer Ergebenheit und tief empfundener Freundschaft.
 

Die Tierschützer des TSV Neuss e.V. engagieren sich ehrenamtlich für das Tierwohl und die Initiative „Futter statt Böller“ und freuen sich über jede Unterstützung. Spendenkonto: DE25 3004 0000 0787 7780 00, Commerzbank Neuss. Stichwort: Futter statt Böller.
 

 

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