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Endspurt im Spanienprojekt

07.05.2018

Kaum ist der letzte Transport aus Spanien gut angekommen. Da planen Sabrina und Astrid schon die nächste Tour. Sie waren Anfang Mai mit den Futterboten im Tierheim in Camarles/Tarragon. Sie haben sich die verbliebenen 100 Hunde angeschaut, denen sie noch helfen wollen. Davon sind etwa 30 grosse Tiere.  

 

 

Für uns hieß es nochmal selber nach Spanien fahren: Um die bisher dort verblieben Hunde etwas besser einschätzen zu können, zu fotografieren und nochmal aktuell "katalogisieren" somit hoffentlich bald Plätze für diese Hunde zu finden ( Pflegestellen oder noch besser ein passendes Zuhause, auch übernehmende Vereine gesucht).  Es ging hauptsächlich um die großen Kandidaten, die es am schwersten haben. Denn Kleine und Niedliche haben immer gute Chancen ihre Menschen zu finden.

 

Jetzt sind wir wieder zurück. Mit viel Input, qualmenden Köpfen und Hoffnung den letzten Hunden von Camarles, die wir holen können eine bessere Zukunft zu geben, einen Sinn im Leben, statt im Zwinger zu warten, dass die Zeit vergeht. Tag für Tag, Jahr für Jahr. Ohne Aufgabe, ohne Abwechslung, ohne Zuneigung und Aufmerksamkeit vom Menschen.

 

Es sind noch um die 30 grosse Hunde, die wir holen dürfen. Der Rest sind entweder Anlagehunde, die wir nicht nach Deutschland holen dürfen oder private Hunde der Tierheimleitung, die wir nicht reservieren können. Es gibt kaum noch kleine Hunde dort für uns, die vorhandenen sind auch private und dürfen derzeit nicht reisen.

 

Ein Wurf Welpen, die aber noch zu klein sind zum Reisen, die holen wir in einigen Wochen.

Jetzt heisst es, bis Oktober etwa die grossen Hunde holen, damit die Tore offiziell geschlossen werden koennen. Einige Zwinger wurden bereits abgebaut.

 

Wir suchen dringend Pflegestellen, in unserem erreichbaren Umkreis, für grosse Hunde.
Es sind soziale Hunde, einige sind aufgeschlossen, einige ängstlich, aber unsere guten Seelen vor Ort, Annette Majer und Conny Tilo Andreas, helfen sooft es möglich ist und beschäftigen sich mit den Tieren.
Mit Erfol: Man merkt deutlich, dass Hunde, die bei unserem letzten Besuch im September ängstlich waren und sich nicht anfassen ließen, jetzt auf uns zukamen und sogar kuscheln wollten. Die beiden haben richtig gute Arbeit geleistet. Mit den beiden steht und fällt das komplette Projekt!!!

 

Wir werden jetzt nach und nach Steckbriefe schreiben, es wäre toll, wenn diese geteilt werden könnten. Jeder Platz zählt, jedes Zuhause zählt, jede Pflegestelle ist genauso goldwert

 

Aber was ist denn mit den Grossen und Alten?! Unseren Plan gibt es schon seit einer Weile, aber war bisher noch nicht so richtig " ausgefeilt". Aber jetzt ist es soweit: Wir möchten nun noch mal selber losziehen. 1.500 km bis zum Tierheim in Camarles/Tarragona. Bisher haben wir für 4 Hunde feste Pflegestellen gefunden, das ist leider nicht viel. Im Auto wäre noch Platz für weitere Hunde, die schon länger auf ihr Glück warten.

 

Aber immerhin und definitiv reisen werden die ehemaligen Kettenhunde Mooni und Maus. Dann der alte, liebe Popeye, für den wir seit vielen Monaten nach einem Platz gesucht haben und jetzt darf er endlich mit. Und Asta, die zu unserer Barbara in Pflege gehen wird. Dort lebt zur Zeit auch noch Candy, die in der Januar-Tour kam, aber die richtigen Menschen sich noch nicht gefunden haben.

 

Wir haben auf dem Hinweg auch noch Platz für Futter ( sowie Geschirre und Halsbänder/ alles andere ist vorhanden). Dinge, die vor Ort noch dringend gebraucht werden.  Es ist zwar alles sehr kurzfristig, aber wir hoffen, dass noch der ein oder andere Futtersack für die Fahrt zusammenkommt. Wer uns noch helfen mag, wir freuen uns über jede Unterstützung!

 

Die restlichen sind Listenhunde, die nicht einreisen dürfen. Und die vielen privaten Hunde der Tierheimleitung. Das Tierheim wird auf Dauer schliessen, daher ist dieses Projekt kein nachhaltiges Projekt

 

 

Am 22. April ist der letzte Transport aus Spanien gut angekommen. Die Fahrt hat gut geklappt und wir bedanken uns beim Tierschutzteam Köln für die tolle Hilfe.

 

Buffalo fand die Autofahrt zwar zum Kotz....., er hatte blöderweise vor dem Tour was gefressen. Aber Myla war direkt wieder die tolle Knutschkugel, wie wir sie von vor Ort bei unserem letzten Besuch auch kennengelernt haben. Fito war ruhig und guckte neugierig, was nun passiert. Die 4er Bande Emil, Emilie,Barny und Josy sind etwas verschüchtert, tauten aber in den jeweiligen Pflegestellen sehr schnell auf. Und fielen nach dem Toben im Garten in den Tiefschlaf.

 

 

 

 

Buffalo erkundete den Garten, frass schon wieder und schlief auf der Terrasse ein. Chip fand die Autofahrt von Rösrath bis nach Wermelskirchen interessant und beobachtete die anderen Autos. Also, alles in allem: perfekt geklappt. Jetzt erstmal ankommen, den Stress ausschlafen und anfangen das neue Leben kennenzulernen und zu genießen. Mal wieder ein dickes Dankeschön an alle, die uns unterstützt haben, ohne diese Hilfe wäre die Fahrt nicht möglich gewesen

 

 

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