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Tierschutz ist kein Hobby - macht aber Riesenspaß

27.12.2018

 

Das Arbeits-Leben bei den „Weidetiere Zons“ geht auch an den Festtagen weiter. Wie zum Beispiel die Klauenpflege. Diese wird meist bei Tageslicht erledigt. Aber ab und an ist es auch so das wir früh am Morgen los müssen, so wie an diesem Tag. Kommt einfach mal mit.

 

 

 

 

 

 

Es ist 6:00 Uhr, kalt und leichter Nieselregen. Rein in die alten Klamotten. Kaffee gibt es später. Auf dem Weg zu der Bande noch einmal überlegt, ob alles parat liegt: Handschuh, Kopflampe, Akkuleuchten geladen? Wir haben keinen Strom vor Ort. Die kalte Luft macht wach. Und die Vorfreude die Fellnasen zu sehen tut ihr übriges.

 

Gemächlich geht die kurze Fahrt durch unseren Ort. Alles schläft noch. Im Scheinwerferlicht des Autos taucht der Eingang zu den Weidetieren auf. Einfach aber zweckmäßig. Dahinter leuchten vereinzelnd die Augen der Schafe auf. Sieht irgendwie witzig aus. Wie große Glühwürmchen. Im Schein der Kopflampe geht es weiter.

 

Chefziege Anita Rose Schrills ist schon da. Es herrscht absolute Ruhe. Der leichte Nieselregen, fast wie Nebel, dämpft jedes Geräusch. Im Heulager ist genug Platz, um dort geschützt vor dem ungemütlichen Wetter zu arbeiten. Wir probieren mal eine etwas andere Beleuchtung aus. Bisher mussten die Kopflampen in so einem Fall reichen. Heute sind Lilo, Tochter Gaby und Linus mit der Klauenpflege dran dran. Das Einfangen geht erstaunlich einfach. Das ist schon mal gut. Rein in das Heulager und die Fellnasen an Ihrem Platz angebunden.

 

Einer der wenigen Momente in dem sie nicht selber entscheiden können, wo sie hingehen möchten. Licht an. Die Lampen funktionieren hervorragend. Und es ist sogar recht gemütlich. Die Entscheidung, das Heulager zu nutzen, war perfekt. Bei Lilo ist es wirklich nötig. Geduldig ließ sie das Nötige über sich ergehen. Tochter Gaby stellte sich tot, was allerdings sehr hilfreich ist 😃 und Linus zitterte sich wie immer so einen ab, dass es schwierig ist, zu erkennen, wo das Horn geschnitten werden muss. Schüttelfrost ist nix dagegen.

 

Nach getaner Arbeit dürfen die Drei wieder raus. Ein paar schnelle Schritte und sie verschwinden im Schutz der Dunkelheit. Wir löschen das Licht, packen alles zusammen, schalten unsere Kopflampen wieder an und machen uns, nachdem die Heuraufe nochmal gefüllt wurde, auf den Rückweg. Jetzt begleitet uns leichter Schneeregen. Am Horizont wird es langsam hell. Nun ab nach Hause. Kaffee trinken und Frühstücken. Der Tag beginnt.

 

 

 


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