Wer sind wir?

Als gemeinnützig anerkannter, eingetragener und dem Dachverband des Deutschen Tierschutzbund e. V. angeschlossener Verein haben wir es uns zum Ziel gesetzt, den Tierschutzgedanken zu fördern und Tierleid zu verhindern.
 
1974 gegründet kümmerte sich der Verein zunächst hauptsächlich um Tierschutz im Kreis Neuss. Seit Ende der 1990er Jahre engagieren wir uns auch über die Grenzen hinweg für alle Tiere, die unsere Hilfe benötigen.

Wir betreiben kein Tierheim, sondern arbeiten ausschließlich mit privaten Pflegestellen

Außer der Vermittlung von Tieren, Kastrationsaktionen bei wildlebenden Katzen u. ä., bemühen wir uns in verschiedenen Projekten um Aufklärung zum Thema Tierschutz.
 
Wir betreiben zusätzlich einen Gnadenhof für ausgebeutete, sogenannte Nutztiere sowie Gnadenplätze für nicht mehr reitbare Pferde.
 
Alle unsere Mitglieder und Pflegestellen arbeiten ausschließlich ehrenamtlich und mit großem Engagement. Trotzdem kosten z. B. die medizinische Versorgung unserer Schützlinge viel Geld, das wir als kleiner Verein nicht allein über unsere Mitgliedsbeiträge aufbringen können.

Was tun wir?

​In Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen oder privaten Personen vor Ort übernehmen wir - natürlich unter Einhaltung der vorgeschriebenen gesetzlichen Regelungen - ausgewählte Hunde in unsere privaten Pflegestellen, wo sie erst einmal aufgepäppelt und ggf. medizinisch versorgt und von uns dann an hier in Deutschland in ein liebevolles Zuhause vermittelt werden. Alle unsere Tiere haben den vorgeschrieben Impfschutz sind gechipt und vielfach schon kastriert.

​Auch gehen wir immer wieder in Schulen und betreiben Aufklärungsarbeit vor Ort, damit sich die Situation insgesamt ändert. Das Internet ist hier ein großes Hilfsmittel, da einerseits dort schlimme Zustände zunehmend transparenter werden und für Bekanntheit sorgen, andererseits kann man auch über weite Entfernungen hinweg wirken und Einfluss zur Verbesserung nehmen.

Fütterung und Kastration der im Stadtgebiet Neuss umherstreunenden wilden Katzen war und ist eine zentrale Aufgabe unseres Vereines, die durch sehr engagierte Vereinsmitglieder wahrgenommen wird.

​Seit etwa 1998 haben wir unsere Aktivitäten auch auf das europäische Ausland ausgeweitet, da dort das Tierelend Ausmaße annimmt, die für deutsche Verhältnisse unvorstellbar sind. Die Tiere und speziell die Hunde fristen ein unwürdiges Leben, und werden durch Menschen grausam gequält, erschlagen, erhängt, in sogenannte „Tötungsstationen“ verbracht und dort nach wenigen Tagen getötet, wenn sich für sie niemand meldet. Das Verständnis für Tiere ist in der Bevölkerung anderer Länder ist noch ein ganz Anderes.

​Die für die Vermittlung der Tiere einbehaltene Schutzgebühr führen wir nach Abzug der uns entstandenen Kosten meist indirekt (durch z.B. Sachleitungen wie Futterspenden, Finanzierung von Kastrationsaktionen oder Bezahlung von benötigtem Material oder Dienstleistungen) an unsere ausländischen Partner zurück. Nur in Ausnahmefällen und nach langer guter Zusammenarbeit geben wir Barmittel an die Projekte vor Ort.

Einige unserer Projekte stellen wir Ihnen unter der Rubrik „Projekte“ vor, wo Sie sich gerne detaillierter informieren können. Unsere Projektleiter, die dort angegeben sind, beantworten Ihnen auch gerne Fragen.

Möchten Sie uns kennenlernen?

Jeden 1. Donnerstag im Monat findet in den Abendstunden ein Aktiventreffen statt. Für die genaue Örtlichkeit und den Zeitpunkt schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an

Social Media Auftritte

Sie möchten noch weitere Einblicke in unsere Arbeit erhalten? Kein Problem. Um bewegende Geschichten unserer Schützlinge und hilfreiche Tipps zum Tierschutz zu erhalten, abonnieren Sie unsere Kanäle auf

TRACES

Der Tierschutzverein Neuss e.V. ist zugelassen im europäischen Traces-System. Das heißt, wir haben die Erlaubnis nach Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes Hunde und Katzen aus Spanien, Italien, Polen sowie Rumänien einzuführen und zu vermitteln. Damit ist sicher gestellt, dass wir unseren Schützlingen mit unseren versicherten und registrierten Pflegestellen einen optimalen Start in ein neues Leben bieten können.

Um diese Erlaubnis zu erhalten, müssen die Tierschutzvereine ehrenamtliche Mitarbeiter haben, die einen entsprechenden Lehrgang besucht und abschließend eine Prüfung bestanden haben. Sie dürfen danach Pflegestellen betreuen, Vermittlungen durchführen oder Leute anlernen, die für den Verein Vorkontrollen machen und Interessenten zum Thema „richtiger Umgang mit dem Tier“ beraten.