Hohe Tierarztkosten belasten unser Budget

Aktualisiert: 2. Nov 2020

Bei unserem Engagement für Tiere im Ausland und deren Vermittlung hier in Deutschland gibt es immer Überraschungen und finanzielle Herausforderungen.

Wenn sich in den Pflegestellen herausstellt, dass die geholten Tiere krank sind, bekommen sie natürlich tierärztliche Hilfe. Auch wenn das manchmal stark unser Budget belastet, wie das folgende Beispiel zeigt. Und da kommt Ihr ins Spiel….wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn ihr uns da ein wenig unterstützen würdet.

Bentley durfte Ende März, als einer der letzten wegen Corona, noch aus Rumänien auf eine unserer Pflegestellen ausreisen. Zarte 6 Monate war er da und im Gepäck hatte er eine "Wunde am Ellbogen". Als seine Pflegemama den Verband öffnete, ahnte sie schon nichts gutes. Ein Besuch in der Klinik ergab dann, dass die Wunde von einem multiresistenten Keim befallen war, der nur schwer zu behandeln ist.

Der Keim hatte leider auch schon seine Elle angegriffen. Es folgten Arztbesuche, tägliche Verbandswechsel und Spritzen. Die Kosten bisher, belaufen sich auf rund 1000 €. Nun musste das zerstörte Gewebe entfernt werden, damit die Wunde endlich vernünftig heilen kann.


Ein anderes Beispiel ist Piet, der im Sommer 2018 mit unserer Polentour zum TSV kam. Seit seiner Ankunft hatte der junge Rüde immer wieder mit Infekten zu kämpfen. Verursacht wurden sie von einer Autoimmunerkrankung, bei der der Körper die roten Blutkörperchen zerstört. Piet erhält seit gut 2 Jahren ein Immunsepressivum und muss regelmäßig zur Blutkontrolle, bei der auch seine Leishmaniose getestet wird. Wir haben deshalb entschieden, dass Piet in dauerhafter Obhut des TSV und somit Dauerpflegling seiner Pflegestelle bleibt.