Zwei Hundebabys per Notkaiserschnitt gerettet

Unerwartet kommt oft im Tierschutz. Wir haben im Mai eine tragende Hündin aus Rumänien aufgenommen, die Ende Mai mit Hilfe eines Notkaiserschnitts ihre zwei Hundebabys zur Welt gebracht hat. Helft Ihr uns bei den Tierarztkosten für den Notkaiserschnitt und die teuren Nachbehandlungen?

Mama Soji kam tragend aus Rumänien, sie saß in der Tötungsstation und wurde von den dortigen Tierschützern gerettet. Dank Nadine und Mark hat Soji eine tolle Pflegestelle gefunden. Durch einen Notkaiserschnitt sind die zwei Kleinen am Sonntag, den 24. Mai auf die Welt gekommen. Das Trio bekommt hier derzeit eine megatolle und fürsorgliche 24/7 Versorgung.

Am Freitag zuvor wirkte Soji unfit und es ging zum Ultraschall und Röntgen. Die Herztöne waren etwas langsamer als normal, aber sie durfte wieder heim, sollte unter Beobachtung bleiben.

Samstag war alles ok und sie frass auch wieder.

Doch dann ging die Katastrophe los: In der Nacht ging es der Hündin immer schlechter. Also hin zum Tierarzt. Die Diagnose: Soji s Gebärmutter war vereitert, die Nabelschnur der Babys jeweils mit Eiter gefüllt, ebenso die Milchleiste vereitert. Die Kleinen wurden per Notkaiserschnitt geholt.

Zwei Stunden hat das Praxisteam, sowie Nadine und Mark und eine befreundete Züchterin die Babys gerubbelt, damit sie 'im und am Leben' blieben. Voller Adrenalin und mit am Ende lahmen Armen und Händen waren die Babys dann endlich stabil und atmeten. Soji wurde nach der Geburt direkt kastriert und mit Antibiose behandelt, sie blieb über Nacht stationär und hing am Tropf. Sie konnte ihre Babys nicht säugen, Nadine und Mark mußten die Babys mit der Flasche aufziehen.

Es ist eine Megaaufgabe die Kleinen und ihre Mutter Soji zu versorgen, wie das Tagebuch der ersten Woche zeigt:

25.5.2020

Die Kleinen sind stabil, trinken gut, das aktuelle Gewicht ist 300 und 311 Gramm.

Der Zustand von Mama Soji war am Abend zuvor nochmal kritisch. Heute aber ist auch sie stabil und darf zu Nadine und Mark nach Hause. Sie ist noch sehr müde und schläft viel. Um ihre Kinder kümmern sich statt dessen Hündin Ziva und Kater Piet in der Pflegestelle, die beiden zanken sich um die Ersatzbeteuung der Minis.

26.5.2020

Alle drei wurden heute nochmal dem Tierarzt vorgestellt, jeder hat seine Medikamente erhalten.

Mama Soji ist noch sehr müde und kaputt. Ihre kleine Tochter ist fit und frisst gut. Der kleine Bruder ist heute mäkelig und mag nicht so richtig fressen, hat auch etwas abgenommen. Wir hoffen, dass er stabil bleibt.

27.5.2020

Der kleine Rüde baut weiterhin ab, will nicht richtig trinken. Heute nochmal zum Tierarzt, Infusion und Co erhalten. Morgen wieder hin.

28.5.2020

Achterbahn: Der kleine Mann hat zunächst 11Gramm zugenommen, dann aber auch wieder etwas abgenommen. Allerdings trinkt er besser und bekommt täglich beim Tierarztbesuch eine Infusionen bis einschließlich Sonntag. Mama Soji liegt heute mittag quer im Bett und wedelt. Mit ihr geht es bergauf. Das kleine Mädchen ist zum Glück bisher stabil

29.5.2020

Mama Soji geht es endlich richtig gut. Sie hat nun auch nach viel Mühe ihre Babys angenommen.

Der kleine Rüde ist derzeit stabil, das Mädchen sowieso. Soji hat noch nicht genug Milch, die Minis müssen zugefüttert werden. Aber immerhin dürfen sie bei ihrer Mama andocken. Wir müssen jetzt besondere Aufzuchtmilch kaufen, in der ein 'Ersatzstoff' für die erste Kolostralmilch mit dabei ist.

Drei Wochen später, Mitte Juni:

Es geht allen gut. Sie sind aber noch unter ärztlicher Beobachtung. Mama Soji wurde nochmal Blut abgenommen, ist noch nicht 100% ok, nächste Woche nochmal Kontrolle beim Tierarzt. Den Babys werden weiterhin zugefüttert, aber immerhin hat die Mama sie inzwischen komplett angenommen und sie dürfen nuckeln, wenn auch mit wenig Milch. Sie wiegen heute 778 g und 619 g

Ende Juni:

Soji und ihren Babys geht es soweit gut, die sind alle drei stabil. Die Babys sind jetzt beide über 1 Kilo und entwickeln sich super. Die Mama ist noch in Behandlung, da bei ihr zusätzlich noch Filarien und Babesien festgestellt wurden, beim Nachtest. Es wird alles noch behandelt, aber durch das Säugen der Babys kann man Soji jetzt nicht mit Chemie vollpumpen. Auch die Babys müssen später zur Sicherheit getestet werden.

Die Notoperation von Mama Soji hat den Verein 1300 Euro gekostet, die anschließenden Bluttests und Untersuchungen kommen noch dazu. Insgesamt haben die Kosten unsere Kasse ordentlich geleert. Wenn Ihr uns bei den Tierarztkosten für die kleine Familie helfen mögt, wir freuen uns über jede noch so kleine Beträge.

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